Kilimanjaro GPS Geräte von Garmin




Welches GPS Gerät? Erste Überlegungen

Allgemeines

Wer die Absicht hat sich mit GPS Satellitennavigation auseinanderzusetzen hat eine Vielzahl von Möglichkeiten und Geräten zur Auswahl. Von kleinen GPS Data Loggern, vom GPS-fähigen Handy/Smartphone bis hin zu der Vielzahl an eigentlichen GPS-Geräten von Magellan und Garmin in sämtlichen Preisklassen.
Die wichtigste Frage ist also vorneweg, was möchte man mit dem Gerät eigentlich (vorwiegend) machen?
- Vorwiegend zum Geocaching einsetzen?
- Das Gerät als Wanderer verwenden?
- Das Gerät am Fahrrad mit einer Lenkerhalterung montieren können?


GPS Gerät zum Mountainbiken

Anfang 2012 war ich auf der Suche nach einem GPS Gerät zum Mountainbiken. Meine Vorstellungen waren:
- es muß zum Mountainbiken geignet sein, insbesonders eine Lenkerhalterung wird benötigt
- möglichst großes Display zur Anzeige der Karte, natürlich als Farbdisplay
- kein integrierter Akku, sondern auswechselbare NiMH-Akkus (in AA-Größe)
- lange Akkulaufzeit
- möglichst geringes Gewicht des Gerätes
- Möglichkeit der Speichererweiterung durch SD-Karte
- möglichst keine (bzw. hohe) Limitierung bei Anzahl von Wegpunkten oder Tracks
- Automatische Routenführung mit Abbiegehinweisen
- Anzeige von Open Street Map Karten soll möglich sein
- geeignet für weitere Einsatzzwecke wie Geocachen und auf Wanderungen
- gut ablesbares Display auch im Sonnenlicht
- elektronischer 3-Achsen-Kompass und barometrischer Höhenmesser
- einfache Bedienung des Gerätes
- gutes Kosten/Nutzenverhältnis


Kompromissfindung

Recht schnell war klar, daß sich einige Kriterien leider gegenseitig ausschließen... Anderseits wird dadurch die Vielzahl an Möglichkeiten und Geräten bereits deutlich übersichtlicher. So ist meiner Meinung nach ein GPS-fähiges Smartphone wie z.B. das iPhone ideal für erste Gehversuche und zum Erfahrungen sammeln mit GPS, zumal es oft ohnehin vorhanden ist. Zum Geocachen ist das ggf. sogar eine besonders geeignete Lösung. Aber wer möchte schon ein schickes Smartphone am Lenker eines Moutainbikes den Erschütterungen eines Trails aussetzen?

Das Display sollte so groß wie nur möglich sein, damit ein großes Kartenabbild ohne Scrollen sichtbar ist. 10 Zoll eines iPads wäre sicherlich ideal, aber schon selbst das 4 Zoll-Display des Garmin Montana ist nicht mehr wirklich MTB-geeignet. Das Display und damit das Gerät sind in den Abmessungen zu groß. Das Garmin Montana ist für Tourenradler vielleicht gerade noch geeignet und für Wanderer ideal, aber für ein Mountainbike ist das Gerät nicht wirklich gedacht.

Die Betriebsdauer der Batterien sinkt mit der Größe des Displays erheblich. Kleine einfarbige Displays ermöglichen eine lange Laufzeit der Akkus oder Batterien. Große Farbdisplays haben immer entsprechend kürzere Laufzeiten zur Folge.

Touchscreen oder nicht? Für Eingaben am Gerät ist ein Touchscreen im Vergleich zur Tasteneingabe ein erheblicher Komfort. Und heutzutage ist ja fast alles zum Touchen, aber leider ist Touchscreen und optimale Displayablesbarkeit immer ein mehr oder weniger schlechter Kompromiss. Wenn das Geräte in einer Lenkerhalterung nicht wie beim Wandern einfach durch leichtes Kippen in einen besser ablesbaren Winkel geneigt werden kann, ist der Nachteil umso schwerwiegender.









 
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